Power Ranking FLA 2019 pre-Week 1

 

Mit einigen Erfahrungswerten und zumindest ein paar Teams beim AFC wagt sich das Power Ranking wieder an Prognosen, wenngleich aussagekräftige Informationen wie immer zu dieser Zeit kaum vorliegen.

 

1. Vienna Constables

Die Cons starten einerseits mit dem Meisterbonus an Platz 1, zumal der Kader nur leicht verändert und de facto maximal besser geworden ist. Anderseits hat man als frischgebackener Cupsieger die Latte schon wieder hoch gehängt. Die Offense dürfte die gegnerischen Defenses wieder vor gröbere Probleme stellen, auch wenn eine Rekordsaison wie letztes Jahr immer schwierig zu toppen ist. Mit den Studs steht gleich im ersten Spiel schon einmal ein Gradmesser (siehe Cupfinale) am Programm und schon in Woche 2 warten die Indians zum Showdown. Spätestens dann wird man mehr wissen.

 

2. Klosterneuburg Indians

Nach großen Erfolgen letztes Jahr „nur“ Silber für die erfolgsverwöhnten Indians. Dies wird aber eher eine Motivation sein, wieder ganz oben zu stehen. Während die Defense wohl erneut das Maß aller Dinge sein wird, scheint die Offensivabteilung im Umbruch zu sein. Ohne Punkte gewinnt man natürlich keine Spiele, aber man kann davon ausgehen, dass Coach Vonasek all seine Erfahrung einbringen wird, um eine schlagkräftige Unit aufs Feld zu schicken. Das Cupspiel gegen die Studs hat aber gezeigt, dass es in der Angriffsunit noch nicht rund läuft, da wird man sich steigern müssen.

 

3. Styrian Studs

Zuletzt immer wieder mal mit kaum 10 Spielern am Gameday vertreten, nun mit einem Team II in die FLA3 eingestiegen. Es scheint sich was zu tun bei den Studs. Und traditionell finden sie immer einen Weg um zumindest das Halbfinale zu erreichen, auch wenn die Ergebnisse zwischenzeitig zu wünschen übrig lassen. Die Dichte in der FLA hat tendenziell zugenommen, da kommt ein sichtlicher Aufschwung den Studs wohl gerade recht. Und im Cup konnten die Studs bereits die Indians überraschend deutlich schlagen sowie die Cons an den Rand der Niederlage bringen. Diese Leistungen muss man jetzt bestätigen. 

 

4. Vienna Vipers

Ohne Cup in den Beinen einmal auf Platz 4 der dritte Medaillengewinner 2018. Die Vipers haben eine starke Saison hinter sich und werden für auch dieses Jahr viele Teams hinter sich lassen. Die offene Frage bleibt, ob man schon konstant starke Leistungen bringen kann oder die Kurve wieder etwas nach unten geht. Talent ist vorhanden und dieses wurde nunmehr auch fokussiert eingesetzt. Keine Frage, das Team um Nationalteam-QB Wasshuber scheint sich für zumindest einige Jahre oben festsetzen zu wollen.

 

5. Graz Panthers

Ein Jahr ohne Playoffauftritt wollen die Panthers wohl schnell vergessen machen. Sofern sich alle Routiniers noch einmal in die Schlacht werfen, scheint eine Rückkehr ins Halbfinale durchaus möglich. Dazu sollte man aber zu alter Konstanz zurückfinden und nicht wiederholt Spiele als vermeintlich besseres Team verlieren.

 

6. Steelsharks Traun

Nach einigen mauen Jahren wird es Zeit, dass sich die Trauner wieder nach oben orientieren. Sofern sie hier ein wenig Konstanz aufrecht halten können, könnten sie die Situation und Unsicherheiten der anderen Teams für sich nützen. Wenn alle Starter zurückkommen, hat man ein eingespieltes Team und könnte in den entscheidenden Spielen die Nase vorn haben.

 

7. Honeybees

Mit starker Defense konnten die Honeybees in ihrem ersten FLA-Jahr überraschen - Einzug in die Playoffs inklusive. Aber traditionell ist die zweite Saison die schwierige. Man wird also sehen, ob man die Erfahrung nutzen kann. Vor allem die Offensive wird sich steigern müssen, um das Schiff weiter auf Kurs zu halten. Gegen die Constables hat das beim AFC gar nicht gut ausgesehen.

 

8. Graz Beavers

Das PR hat dazu gelernt. Vor der Saison war Aufsteigern der letzte Platz sicher. Doch die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Euphorie ein Faktor sein kann. Nicht zuletzt spielten die Neulinge immer wieder in den Playoffs. Doch das PR bleibt dennoch skeptisch, dass die Beavers die ganz großen Sprünge machen, zumal das Team erst eine einzige (wenn auch starke) Saison in seiner Geschichte aufzuweisen hat. Im Cup zeigte man jedenfalls schon gute Ansätze.

 

9. Vienna Spartans / Vikings

Letztes Jahr lieferte man sich noch mit den Barracudas ein „Kopf-an-Kopf“-Rennen um den letzten Platz, wobei man da noch rechtzeitig die Oberhand behielt. Solche Balanceakte gehen aber auf Dauer selten gut. Auch wenn man mit neuem QB antritt, da muss sich schnell alles zusammenfinden um nicht tatsächlich dieses Jahr den kürzeren zu ziehen.

 

10. DeLaSalle Saints

In Strebersdorf blieb über den Winter kein Stein auf dem anderen. Alles andere als der Abstieg scheint ein Erfolg zu sein. Aber es gibt noch einige Puzzlesteine und die Erfahrung ist ein nicht unwesentlicher Faktor. Ob es am Ende vielleicht doch nicht reicht oder allenfalls sogar ein erneuter Playoffeinzug wird, wird sich weisen. Für letzteres hegt das PR aber so seine Zweifel…

 

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